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#smartgedacht - 14. Februar zum Feiert...
Lesa-Meinung YHT365MEK642GGP286KMD

#smartgedacht - 14. Februar zum Feiertag machen | klak-code JNN GAW VTE

Warum machen wir den 14. Februar nicht zum offiziellen Feiertag?

Ein Tag für Liebe, Freundschaft und Dankbarkeit.

Passend dazu: private Blumenkäufe bis 500 Euro steuerlich absetzbar.

Was passiert dann?

Floristen bekommen volle Auftragsbücher.
Gärtnereien planen voraus.
Lieferdienste stellen zusätzliches Personal ein.
Cafés und Restaurants profitieren.

Geld bleibt in Städten und Gemeinden.
Nicht auf internationalen Plattformen.

Wirtschaftspolitik kann ja auch sein:
Menschen einen Anlass geben, einander etwas Gutes zu tun.
guter Strom ist günstig - und grün
Wenn wir in Zukunft mit Strom heizen, kühlen und fahren wollen, muss unser Strom grün und günstig sein.

Zum Glück sind Sonne, Wind und Wasser kostenlos.

Der Bürga-Hive Bürga-Strom arbeitet daran, den Preis für grünen unter 8,9 Cent/kWh zu drücken.
#smartgedacht — Langzeitstrategie für ...
Lesa-Meinung YHT543DCB297MPG754AFC

#smartgedacht — Langzeitstrategie für spürbar mehr Sicherheit | klak-code TAV MKV TTE

Ich wünsche mir ein starkes Gefühl von Sicherheit. Da helfen keine inkompetenten Hauruck-Aktionen, die auf Bauchgefühl und Umfragen berufen. Deutschland braucht eine kompetente Sicherheitsstrategie für die kommenden 25 Jahre.

Sicherheit beginnt mit einer starken Gesellschaft, guter Bildung und guten Arbeitsplätzen. Wer bei Sicherheit über Zäune, Polizisten und Waffen reden muss, hat im Vorfeld völlig versagt.
#smartgedacht - Bildung ist im Wandel....
Lesa-Meinung YHT246NDF822ZTV949GVH

#smartgedacht - Bildung ist im Wandel. Nutzen wir die Zeit. | klak-code VJW 3HC 8TE

Wir wissen heute mehr darüber, wie unterschiedlich Menschen denken und lernen, als die Erfinder unseres Schulsystems je wissen konnten.

Dieses neue Wissen ernst zu nehmen und unser Bildungssystem anzupassen, ist eine gewaltige Aufgabe.

Sie braucht Geduld, Gespräche und Geld.

Währenddessen hilft es wenig, schimpfend am Spielfeldrand zu stehen.

Fast alles, was wir unseren Kindern - und im Idealfall auch uns selbst - beibringen wollen, ist bereits (kosten-)frei zugänglich.

Wissenschaft, Sprachen, Programmieren, Musik, Handwerk.

Das Problem ist nicht Mangel.
Sondern Orientierung.

Unter Bergen aus Trivialität, Werbung und veralteten Informationen sind gute Inhalte schwer zu finden.

Vielleicht ist Bildung im 21. Jahrhundert weniger ein Gebäude und mehr eine Navigationsaufgabe.

Wissen ist, wissen wo 's zu finden ist.

Für unsere Kinder.
Und für uns selbst.
sei schlau, hör auf eine Frau
Warum sagen Menschen gemeine Sachen?

Da gibt es einen bunten Strauß an Gründen.

In erstaunlich vielen Fällen
weil es früher jemand zu ihnen gesagt hat.

Auf den ersten Blick wirkt das wie Missgunst.
Ich habe darunter gelitten,
jetzt sollst auch du darunter leiden.

Wer einen tieferen Blick wagt,
kann aber auch eine verkorkste Form der Nächstenliebe entdecken.


Anderen zu helfen ist ein menschliches Grundbedürfnis.

Anderen bedingungslos zu helfen macht glücklich.

Anderen aus vermeintlicher Überlegenheit heraus zu helfen,
lässt manche sich noch erhabener fühlen.


Doch helfen wollen und hilfreich sein
sind oftmals zwei verschiedene Dinge.

Wer gelernt hat, Gemeinheiten zu überleben,
verwechselt häufig Anpassung mit Lösung.

Was unseren Schmerz gelindert hat,
geben wir weiter. Nicht, um zu verletzen,
sondern um andere vor andauernden Verletzungen zu bewahren.

Dabei fallen wir auf einen Denkfehler herein.

Nicht die Gemeinheit wird infrage gestellt,
sondern nur der Umgang mit ihr.

Die Gemeinheit wird zur unverrückbaren Gegebenheit erklärt,
anstatt als das erkannt zu werden, was sie ist:
die Wurzel des Problems.


Wie ist das über Generationen gewachsen?

Früher war mehr Druck.
Von Eltern. Von Kollegaen°. Von der Gesellschaft.

Wer sein eigenes Ding machen wollte,
brauchte entweder wirtschaftlichen Erfolg
oder ein sehr dickes Fell.

Eigenes Ding plus Erfolg
bedeutete Anerkennung.

Eigenes Ding ohne Erfolg
bedeutete Ausgrenzung.

Viele entschieden sich deshalb für einen dritten Weg:
Anpassung.


Wer gelernt hat, sich zu beugen,
eigene Bedürfnisse leiser zu drehen,
Regeln nicht zu hinterfragen,
durfte in einem geschützten Hohlraum existieren:

Kein Ruhm.
Aber auch keine offene Feindseligkeit.


Und dann gab es jene,
die ihr eigenes Ding machten
und damit Erfolg hatten.

Von außen sah man nur das Ergebnis.
Nicht die Zufälle.
Nicht die Unterstützung.
Nicht das Timing.


Ja: Erfolg braucht Einsatz.
Aber Einsatz allein garantiert ihn nicht.

Trotzdem erzählen wir uns gern eine klare Geschichte:
Fleiß. Disziplin. Intelligenz. Durchhaltevermögen.

Das klingt sauber.
Kontrollierbar.
Verdient.

Was dabei oft übersehen wird:
Ein großer Teil von Erfolg hängt von Umständen ab,
die niemand vollständig kontrollieren kann.

Begegnungen. Herkunft. Zeitgeist. Chancen.
Kurz: Glück.


Wenn Erfolg jedoch als reine Tugendleistung verstanden wird,
entstehen zwei Strömungen
mit derselben Botschaft:

Die einen predigen Tugenden,
weil Anpassung sie vor Strafe bewahrt hat.

Die anderen predigen Tugenden,
weil sie ihren Erfolg ausschließlich darauf zurückführen.

Beide glauben, sie geben eine hilfreiche Anleitung weiter.

Und manchmal klingen diese Ratschläge mehr nach Schlägen, denn als Rat.



Jetzt hast du eine Antwort auf das Warum.
Das bringt dich aber nur bedingt weiter, denn
du kannst andere Menschen nicht ändern.

Du kannst nur entscheiden,
was du mit ihren Worten machst.

Ein hilfreiches Werkzeug trägt die Abkürzung:
QTIP
Quit Taking It Personal

Was Menschen sagen,
wie sie es sagen,
wann sie es sagen,
verrät viel über ihre Geschichte,
ihre Ängste,
ihre Rechtfertigungen,
aber wenig bis nichts über die Angesprochenen.

Gemeinheiten sind oft weitergereichte Überlebensstrategien.
Du darfst entscheiden,
ob du sie annimmst
oder ob du sie an deinem Schutzmantel abperlen läßt.


Herzlich,
deine Tante Käthe
💛
sei schlau, hör auf eine Frau
Wie kannst du auf Gemeinheiten antworten?

Zuerst: Du musst nicht sofort reagieren.

Stille ist keine Schwäche.
Sie ist ein Raum, in dem du wählen darfst.

Dann gibt es mehrere Wege.


:: Spiegeln
„Wie meinst du das?“
Oft verliert eine Gemeinheit an Kraft,
wenn sie erklärt werden soll.


::Grenzen setzen
„So möchte ich nicht angesprochen werden.“
Kurz. Klar. Ohne Drama.


:: Einordnen
„Das sehe ich anders.“
Du musst niemanden überzeugen.


:: Humor
Viele Gemeinheiten zerfallen,
wenn man ihnen den Ernst raubt,
sie auslacht oder in Lächerliche zieht.


:: Gehen
Nicht jedes Gespräch verdient deine Energie.


:: Abperlen lassen
Oft ist die stärkste Antwort
eine unsichtbare Zurückweisung
kombiniert mit einem ausgesprochenden Dank.

Ein — ungefragter — Rat wurde gesendet.
Der Empfang wurde dankend bestätigt.
Du kannst das Thema in eine neue Richtung lenken.



Zusammengefasst

Du darfst reagieren.
Du musst nicht reagieren.
Du wirst lernen, üben, stolpern.

Gemeinheiten sind Tests.
Nicht für deinen Wert,
sondern für deine Selbstführung.

Und die wächst
jedes Mal,
wenn du bewusst entscheidest.


Herzlich,
Deine Tante Käthe
💛